Volker Rost

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen hat am 19.08.2017 ihre alljährliche Stadtübung durchgeführt; in diesem Jahr auf dem Gelände der Südschule in Südkamen.

Angenommen wurde, dass es innerhalb des Schulgebäudes während des Unterrichts zu einem Entstehungsbrand gekommen war. Ursächlich für die Brandentstehung war ein elektrischer Defekt an einem Gerät. In der Folge geriet ein Lagerraum der Schule in Vollbrand; Brandrauch breitete sich in den Fluren der Schule aus. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehr-Einheiten war das Schulgebäude ausgedehnt verraucht. Zehn Schülerinnen und Schüler, die das Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen konnten, wurden bei Eintreffen der Feuerwehr innerhalb der Schule vermisst.

Der Hausmeister der Schule empfing die ersteintreffenden Kräfte und wies diese in die Lage ein.

Die Jugendfeuerwehr, die mit insgesamt vier Löschfahrzeugen, der Drehleiter und einem Einsatzleitwagen anrückte, führte unter Atemschutz sofort Maßnahmen zur Menschenrettung durch. Parallel wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff vorbereitet. Die Drehleiter wurde aufgestellt und über diese wurden mehrere am Fenster stehende Kinder in Sicherheit gebracht.

Erschwert wurde der Einsatz durch die starke Rauchentwicklung. Letztendlich konnte der »Einsatzleiter« dann aber doch nach rund einer Stunde »Feuer aus« melden. Alle zehn vermissten Personen konnten »leicht verletzt« gerettet und dem Rettungsdienst zugeführt werden.

Der Stadtübung, die die Jugendfeuerwehr jedes Jahr in den Sommerferien durchführt, ging auch dieses Mal eine gründliche und zeitintensive Vorbereitung durch den Löschzug Kamen-Heeren voraus.

An der Übung beteiligten sich 35 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren aller drei Kamener Stadtteile sowie 15 Betreuerinnen und Betreuer sowie Jugendwartinnen und Jugendwarte. Die Übung fand statt unter den Augen einiger Führungskräfte der Feuerwehr Kamen, so u.a. auch dem Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff. Gäste waren unter anderem Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Unna sowie der Kamener Ortsvorsteher Ulli Klein.

Die Feuerwehr Kamen weist darauf hin, dass es aufgrund von Vorschriften im Bereich des vorbeugenden baulichen und organisatorischen Brandschutzes zu solchen Szenarien, wie sie heute geübt wurden, nach menschlichem Ermessen erst gar nicht kommen sollte – insbesondere nicht in Schulen, in denen verschärfte Auflagen des vorbeugenden Brandschutzes gelten.

Glücklicherweise sind auch in den letzten Jahren immer weniger Brandeinsätze dieser Größenordnung im Einsatzbereich der Feuerwehr Kamen zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz muss die Feuerwehr Kamen auf solche Einsätze vorbereitet sein. Auch der Nachwuchs der aktiven Feuerwehr – die Jugendfeuerwehr – führt bereits solche Übungen durch.

Die alljährliche Stadtübung ist für die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kamen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren stets ein »Highlight«, in dessen Rahmen sie das zuvor erlernte feuerwehrtechnische Fachwissen praxisnah anwenden können.

Im Anschluss an die Übung gab es eine Nachbesprechung sowie Verpflegung innerhalb des Feuerwehrhauses Südkamen. Resümee: Alle Übungsziele wurden erreicht. Der Ausbildungsstand der Kamener Jugendfeuerwehr ist auf einem hohen Niveau. Die Jugendwarte waren zufrieden.

Im Rahmen der Nachbesprechung ernannte der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff die Kameradin Julia Grundmann sowie den Kameraden Manuel Ehrensberger zur stellvertretenden Jugendwartin bzw. zum stellvertretenden Jugendwart und Jan Küper zum Jugendwart der Gruppe Kamen-Mitte/Südkamen. Michael Uhlenbrock sowie Felix Demtröder wurden von ihrer Verantwortung als Jugendwarte in Kamen-Mitte/Südkamen entbunden.

Am Samstagmorgen (12.08.2017) startete um 10 Uhr für rund 25 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kamen-Methler der sogenannte »Berufsfeuerwehrtag«.

 

Mit Unterstützung der etwa 10 Betreuerinnen und Betreuer sowie der Jugendwarte aus der aktiven Feuerwehr des Löschzuges Methler waren für die 22 Jungen und 3 Mädchen der Jugendfeuerwehr Methler über einen Zeitraum von 24 Stunden bis Sonntagmorgen diverse Übungseinsätze abzuleisten.

Unter anderem mussten mehrere Brände gelöscht werden: Im »Gantenbach« innerhalb einer Werkstatt, im Feuerwehrhaus Westick eine brennende Gasflasche und im Bramweg ein Feuer auf einem Balkon.

Hinzu kamen technische Hilfeleistungen: Im Haferfeld musste eine Person von einem Baumhaus gerettet werden, im Hemsack in Kamen-Mitte war auslaufendes Gefahrgut aufzufangen und eine Tankleckage abzudichten und im Feldweg musste ein Ast von der Fahrbahn geräumt werden.

Die gemeinsame Nachtruhe der Jugendfeuerwehr Methler im Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh endete bereits Sonntagmorgen um sechs Uhr in der Frühe, da in der Kleingartenanlage in Westick eine Hütte brannte.

Am Sonntag um 08:30 Uhr endete der Berufsfeuerwehrtag.

Zu den Übungseinsätzen wurden die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren jeweils aus der »Bereitschaft« am Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh »alarmiert« – ohne jeweils über Alarmzeitpunkte und Übungsinhalte informiert zu sein; wie bei der echten Feuerwehr. Dort befand sich auch die ständig besetzte »Leitstelle«, in der die Notrufe eingingen und aus der die Alarmierungen erfolgten und die Einsätze koordiniert wurden.

Ihr im Rahmen der Jugendfeuerwehr-Ausbildung erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen konnte der Feuerwehr-Nachwuchs so unter Aufsicht der erfahrenen Feuerwehrangehörigen realitätsgetreu anwenden. Ausgerückt wurde mit den echten Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr.

Die »Berufsfeuerwehrtage« werden einmal im Jahr in allen drei Kamener Jugendfeuerwehren durchgeführt. Die Jugendwarte und Betreuer sind hierfür jedes Mal mit einer umfangreichen und zeitaufwändigen Vorbereitung befasst. Bei diesem Berufsfeuerwehrtag organisierten Angehörige des Löschzuges Methler die Übungsszenarien. Beim Auffinden geeigneter Übungsobjekte ist die Feuerwehr vielfach auf Gewerbetreibende oder Bürger angewiesen; hier ist die Hilfsbereitschaft jedoch in der Regel sehr groß.

Es knallte gewaltig. Dann regnete es goldenes Konfetti und Luftschlangen. Mancher der Redner betrat anschließend goldig bestäubt die Bühne, um seine Gratulationen laut auszusprechen. Ein würdiger Rahmen für einen würdigen Jubilar. Schließlich war die Heeren-Werver Jugendfeuerwehr vor 60 Jahren die erste, die im Kreis Unna Jugendliche für das Ehrenamt mobilisierte. Was mit 15 Gründungsmitgliedern in der damals noch selbstständigen Gemeinde begann, mobilisiert heute fünf Mädchen und 27 Jungs für den Kampf gegen das Feuer und für die Lebensrettung im Stadtteil.

Nicht nur auf diese Vorreiterrolle können alle in Heeren-Werve stolz sein. „Wenn es dieses Ehrenamt nicht gäbe, hätten die Kommunen ein großes Problem“, betonte Bürgermeister Hermann Hupe. Die Feuerwehr leiste aber noch viel mehr als Lebensrettung, Feuerbekämpfung und Sicherheit für die Bürger. „Sie ist auch eine große Familie, wie die vielen Gäste aus der Partnerstadt Beeskow und darüber hinaus zeigen.“ Die Feuerwehr als Kern des kulturellen Lebens, die auch auf der Skala der angesehenen Traumberufe weit oben rangiert. Hupe versprach, dass die Entscheidungsträger der Stadt noch im Herbst „die Köpfe zusammen stecken“ und schauen, wie noch mehr für die Übungsmöglichkeiten der Jugendfeuerwehr samt Fahrzeugbestand getan werden kann.

Lob und Dank gab es auch vom stv. Landrat Martin Wiggermann, der betonte, dass er genauso alt sei wie die Jugendfeuerwehr. Vieles habe sich in 60 Jahren geändert – von der Ausrüstung über die Verpflegung bis zu den Gründen für Einsätze. „Eines hat sich aber nicht geändert: Wir brauchen die Feuerwehr!“ Auf ein Geburtstagsständchen verzichtete der stellvertretende Feuerwehr-Chef Armin Gartmann. Gesungen hat er am Morgen bereits zum Geburtstag seiner Enkelkinder. Er sah in die jungen Gesichter, betrachtete die Zahlen, die sich für die Kamener Jugendfeuerwehr auf über 100 Mitglieder belaufen und resümierte: „Mir ist nicht bange um die Zukunft der Feuerwehr.“

Gartmann ging allerdings etwas heiser zum Familiengeburtstag. Denn die Jugend müsste mächtig angefeuert werden bei der anschließenden Spaß-Olympiade auf der Wiese hinter der Sonnenschule. Manches der sieben Teams tat sich außerordentlich schwer bei der synchronen Koordination von neun linken und neun rechten Füßen, die auf riesigen Skiern festgeschnallt waren. Heftige Stürze waren in dramatischen Kettenreaktionen die Folge. Auch bei der kollektiven Fortbewegung über Kisten hinweg hatte so mancher seine Schwierigkeiten. Wassertransport mit der Schubkarre über Wippen und seifenglatte Rutschbahnen, Hula-Hoop-Aktionen mit aneinandergeknoteten Teams, Geschicklichkeit mit dem Helikopter am Seil oder Schwammwurf über zugehängte Seile hinweg: Die Herausforderungen waren vielfältig.

Mächtigen Spaß hatten die Besucher aus Beeskow an dem klitschnassen Treiben, das bei brütender Hitze immer wieder mit überraschenden Erfrischungen aus dem Feuerwehrschlauch oder mit mehr oder weniger freiwilligen Bädern im Planschbecken unerwartete Wendungen bereit hielt. Mit 13 Jugendlichen und fünf Betreuern waren die Feuerwehrkameraden aus der Partnerstadt angerückt. Sie hatten eine eindrucksvolle Erinnerungsplakette und einen gewaltigen Überraschungskorb, vor allem aber viel gute Laune im Gepäck. Das Feuerwehrhaus war eigens für die Gäste hergerichtet worden, die hier das Wochenende verbrachten – und ihre triefende Kleidung regelmäßig wechseln mussten.

Das Feuerwehrhaus hält nun nach dem Umbau auch endlich Platz für die Jugendfeuerwehr mit eigenen Spinden, Umzugsmöglichkeiten, Kicker und überhaupt viel Platz für Zusammenkünfte bereit. Und mit den vielen flachen Briefumschlägen lässt sich bestimmt noch einiges mehr anfangen. Von diesem Jubiläumstag gibt es jedenfalls viele Fotos und Videos, die daran erinnern, dass diese Heerener Truppe als eine der ersten in NRW einen Meilenstein gesetzt hat, der auch heute weithin sichtbar ist.

https://www.kamen-web.de/index.php/fotostrecken/60-jahre-jugendfeuerwehr-heeren-werve-08072017/jfwk080717-kb01-27763.html

(mit freundlicher Genehmigung von kamenweb.de)

 

Vom 03.06. bis 04.06.2017 führte die Jugendfeuerwehr Kamen mit rund 58 Teilnehmern (etwa 43 Jugendliche und 15 BetreuerInnen) ihre diesjährige Pfingstaktion durch.

Am Samstagmorgen ging es bereits früh um acht Uhr los mit dem Reisebus in Richtung Haltern am See. Dort angekommen, „bezwangen“ wir im Kletterwald Haltern (nach vorheriger Einweisung durch die Trainer) bis zu 12 Meter hohe Kletter-Parcours. Es hat allen einen riesigen Spaß gemacht.

Gegen 13 Uhr stand „Grillen“ auf dem Programm. Ursprünglich hatten wir vorgesehen, am Rande des Halterner Stausees zu grillen. Aufgrund von Waldbrandgefahr war dies jedoch dort nicht möglich. Allerdings hatten unsere Kameraden der Feuerwehr Haltern uns schnell und „unbürokratisch“ geholfen und uns das Gelände der Feuerwache in Haltern als Grillplatz zur Verfügung gestellt. Und nicht nur das. Auch den Grill durften wir nutzen. Dem Kameraden Martin Werner (Stadtjugendfeuerwehrwart Haltern), der uns mit gefülltem Magen dann noch durch die Wache führte, an dieser Stellen nochmals ganz herzlichen Dank für alles.

Zurück in Kamen-Methler am Feuerwehrhaus „Bunte Kuh“ angekommen, standen noch einige Spiele auf dem Programm, die (wetterbedingt) recht feucht endeten – auch hier hatten alle mächtig Spaß.

Gegen Abend gab es dann noch Pizza, Lagerfeuer und Disko mit selbstgemachten (natürlich alkoholfreien) Cocktails. Die Nacht war dann vergleichsweise kurz…

Am Sonntag ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück und dem „Großreinemachen“ ins Kamener Freibad. Hier gerieten einige Kids dann doch irgendwann an ihre „Leistungsgrenze“, was wohl vielleicht auch an der kurzen Nacht zuvor lag.

Um 13 Uhr wurde dann nochmal an der Kamener Hauptwache Currywurst vertilgt.

Etwa um 14:30 Uhr beendete Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost die diesjährige Pfingstaktion.

Seit Wochen, ja eigentlich seit Monaten bereiten die Jugendwarte, die Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehr Kamen intensiv die diesjährige „Pfingstaktion“ vor.

Am Pfingstsamstag geht es um acht Uhr morgens ab Kamen mit dem Bus in den Kletterwald nach Haltern am See (www.kletterwald-haltern.de). Dort wollen wir uns etwa drei Stunden lang mit den rund 40 angemeldeten Kindern und Jugendlichen sowie ihren 15 Betreuerinnen und Betreuern über die verschiedenen Kletterparcours wagen. Wir hoffen, das Wetter spielt mit.

Geplant war, anschließend im Seebad Haltern zu grillen (www.seebad-haltern.de). Aufgrund der bestehenden akuten Waldbrandgefahr ist das Grillen dort jedoch momentan untersagt. Unkomplizierte Hilfe bot uns auf Nachfrage sofort die örtliche Jugendfeuerwehr an (www.jf-haltern.de). Wir können nun nach erfolgter Kletterpartie an der örtlichen Feuerwache in Haltern grillen. Stadtjugendfeuerwehrwart Martin Werner hat sogar dafür gesorgt, dass wir den Grill, Sitzbänke und die Räumlichkeiten nutzen können. So können wir unseren Kids nach dem Klettern also schnell eine ordentliche Verpflegung anbieten. HERZLICHEN DANK AN DIE KAMERADEN DER FEUERWEHR HALTERN!!

Nach der Rückkehr am Samstagabend ist ein Diskoabend im Feuerwehrhaus Methler geplant sowie ein Lagerfeuer auf dem benachbarten Schützenplatz.

Übernachten werden wir dann ebenso im Feuerwehrhaus Methler. Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen werden wir uns im Kamener Freibad abkühlen können. Der Ausklang der Pfingstaktion findet an der Feuer- und Rettungswache im Mersch in Kamen-Mitte statt.

Einen kleinen Rückschlag bei unseren Vorbereitungen mussten wir bezüglich der Busreise hinnehmen. Zwar hatte uns die Berufsfeuerwehr Dortmund (wie schon im Vorjahr) zugesagt, uns deren Mannschaftsbus zur Verfügung zu stellen. Jedoch fiel diese „Reisemöglichkeit“ aufgrund eines technischen Defekts am Fahrzeug kurzfristig aus, so dass wir glücklicherweise noch ein örtliches Busunternehmen finden konnten, das uns am Samstag nach Haltern bringt.

Wir werden nach der Pfingstaktion an dieser Stelle nachberichten.

Rund 25 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Kamen haben heute erfolgreich die sogenannte Jugendflamme erworben.
Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wird in 3 Stufen gegliedert.
Die 10- bis 17-jährigen stellten sich auf dem Gelände der Feuerwache im Mersch den Prüfungsaufgaben der Jugendwarte sowie des Abnahmeberechtigten. Hierbei mussten sie feuerwehrtechnische Geräte kennen, deren Anwendungsgebiete erläutern, fiktive Notrufe absetzen, einen Hydranten bedienen, verschiedene kleinere Übungen absolvieren und wissen, wie man bei Verkehrsunfällen die Unfallstelle absichert.
Eine Reihe weiterer Prüfungsaufgaben mussten gemeistert werden.
Nach rund drei Stunden stand fest: „Alle bestanden!“.
Selbst die Jüngsten in der Jugendfeuerwehr kannten die Durchflussmengen von Strahlrohren und wussten, welche Arten von Feuerwehrschläuchen es gibt.
Bei einem der nächsten Ausbildungsdienste werden nun durch den Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr die Abzeichen verliehen.
Der Tage heute hat auf’s Neue gezeigt: Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kamen muss sich um den ehrenamtlichen Nachwuchs keine Sorgen machen.

Einen höchst interessanten Einblick in die Entstehung eines Feuerwehrfahrzeugs bot der Hersteller von Fahrzeugaufbauten „Schlingmann“ etwa 20 Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Heeren-Werve. Diese waren am 11.04.2017 mit ihren Betreuern nach Dissen (Teutoburger Wald) gefahren, wo die Firma „Schlingmann“ ihren Firmensitz hat.

Das Thema „Fahrzeugkunde“ – üblicherweise ein eher theoretischer Ausbildungsabschnitt – konnte an diesem Tag sehr praktisch erlebt werden. Unter fachlicher Führung wurde den angehenden Feuerwehrfrauen und -männern gezeigt, wie ein angeliefertes Fahrgestell zum einsatzbereiten Feuerwehrfahrzeug aufgerüstet wird und wie dabei die individuellen Bedürfnisse der bestellenden Feuerwehren berücksichtigt werden – bis hin zu speziellen Lackierungen und Aufschriften.

Hierbei wurde auch auf sehr interessante Details eingegangen, nämlich dass in einem Feuerwehrfahrzeug mitunter kilometerlange elektrische Leitungen verbaut sind, dass die Mannschaftskabine den Feuerwehrangehörigen auch bei einem Unfall optimalen Schutz bietet und dass die Fahrzeuge selbst dann noch stabil fahren, wenn der Wassertank nur halb gefüllt ist.

Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Heeren-Werve waren von dem Besuch sehr beeindruckt und wissen nun, wie die Fahrzeuge in ihrem eigenen Standort entstanden sind.

 

  

 

Um definitiv keinen Aprilscherz drehte sich heute (am 01. April 2017) der Ausbildungsdienst der Jugendfeuerwehr Heeren-Werve. Grundzüge des Vorbeugenden Brandschutzes war heute das Thema. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr erfuhren, welche Aufgabe Brandwände, Brandschutztüren, Sprinkleranlagen, Brandmeldeanlagen und Feuerlöscher haben und warum dieses Wissen auch für die (angehenden) Feuerwehrfrauen und -männer so wichtig ist – insbesondere dann, wenn es brennt.

In zwei Arbeitsgruppen erarbeitete der Feuerwehrnachwuchs dann noch, welche Inhalte Feuerwehrpläne haben und welche Informationen dieser Pläne für den Einsatz wichtig sind.

Ein filmischer Beitrag zeigte abschließend noch den korrekten Umgang mit Handfeuerlöschern. Besonders bewegend war ein Kommentar eines Jugendfeuerwehrangehörigen, der sagte, nun wisse er, warum neben seinem Klassenraum ein Wandhydrant installiert sei… Die betreffende Schule hat seit heute einen kleinen „Brandschutzhelfer“ mehr…

 

 

Am 08.01.2017 fand im Bürgerhaus Methler unter der Leitung von Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost die alljährliche Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen statt. An der Jahresdienstbesprechung nahmen der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks und Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek, der Bürgermeister der Stadt Kamen Hermann Hupe, der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff, zahlreiche weitere Führungskräfte der Feuerwehr, die Jugendwarte und Betreuer sowie rund 40 Angehörige der Jugendfeuerwehr teil.

Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen ist in drei Gruppen gegliedert (nach den Stadtteilen Kamen-Methler, ‑Mitte und –Heeren-Werve). Ihr gehören derzeit insgesamt 89 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren an – darunter 15 Mädchen. Damit ist die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr um sechs angestiegen. Im Laufe des Jahres 2016 wurden acht Angehörige der Jugendfeuerwehr mit Vollendung des 18. Lebensjahres in die aktiven Einsatzabteilungen der jeweiligen Stadtteile übernommen; 16 Jungen und ein Mädchen wurden neu in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Zeitlicher Aufwand für feuerwehrtechnische Ausbildung und Kinder-/Jugendarbeit

Insgesamt wurden von den Jugendlichen, den Jugendwarten und Betreuern 296 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung geleistet. Weitere 589 Stunden wurden für allgemeine Kinder- und Jugendarbeit aufgewendet.

Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehr

Drei Jugendwarte führen die Jugendfeuerwehr Kamen; ihnen stehen weitere 31 aktive Kameraden in der Funktion als stellvertretende Jugendwarte sowie als Betreuer zur Seite. Sie haben in 2016 insgesamt weitere 1.434 Stunden Freizeit für die Arbeit in der Jugendfeuerwehr aufgewendet, so zum Beispiel für Aus- und Fortbildungen, Sitzungen und für die Vorbereitung der Dienste und Freizeitveranstaltungen.

In der Führung der Jugendfeuerwehr des Stadtteils Methler gab es personelle Veränderungen: Der Leiter der Feuerwehr entließ Daniel Balkenhoff aus seiner Funktion als Jugendwart. Balkenhoff führte die Jugendfeuerwehr Methler seit 2014, war jedoch bereits schon im Jahr zuvor als Betreuer tätig. Mirco Lammert, der bisherige stellvertretende Jugendwart, wurde zum neuen Jugendwart ernannt; als stellvertretende Jugendwarte stehen Lammert fortan Maximilian Hinz und Patrick Schulte zur Seite. Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost dankte Daniel Balkenhoff für sein herausragendes Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit; Balkenhoff wird die Jugendfeuerwehr weiterhin als Betreuer tatkräftig unterstützen.

Teilnahme an Wettbewerben

Die sogenannte »Jugendflamme« – eine Auszeichnung, die die Kinder und Jugendlichen nach einem landesweit einheitlichen Abnahmeverfahren erwerben, bei dem sie definierte feuerwehrtechnische Kenntnisse nachweisen müssen – wurde in 2016 insgesamt 29 mal verliehen.

Die Jugendfeuerwehren Kamen-Heeren-Werve und Kamen-Mitte erhielten außerdem in 2016 die sogenannte »Leistungsspange«, nachdem sie diverse sportliche und feuerwehrtechnische Disziplinen absolvierten.

Rückblick auf 2016

Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost hob die Bedeutung der Jugendarbeit für die Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr hervor, blickte auf das Jahr 2016 und insbesondere auf Veranstaltungen und Aktionen zurück, an denen alle drei Kamener Jugendfeuerwehren gemeinsam beteiligt waren:

  • Über Pfingsten wurde ein Erlebnis-Schwimmbad in Plettenberg sowie die Ausstellung »DASA« in Dortmund besucht.
  • In den Sommerferien wurde eine Fahrt in den Freizeitpark »Phantasialand« in Brühl unternommen.
  • Auf dem Gelände der Bundeswehrkaserne »Glück-Auf« in Unna-Königsborn wurde die alljährliche Stadtübung der Jugendfeuerwehr durchgeführt.

 

Verabschiedung des stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartes Volker Baca

Nach Erreichen der Altersgrenze scheidet Brandinspektor Volker Baca aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr aus und wechselt in die Ehrenabteilung. Aus diesem Grund wurde Volker Baca durch den Leiter der Feuerwehr Rainer Balkenhoff auch aus seiner bisherigen Funktion als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart entlassen.

Volker Baca tratt im Jahr 1970 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde 1974 zum Feuerwehrmann befördert. Seit 2011 war er stellvertretender Zugführer des Löschzuges Kamen-Mitte. Über viele Jahre engagierte sich Volker Baca in der Jugendarbeit der Feuerwehr; im Jahr 2004 wurde er zum Stadtjugendfeuerwehrwart ernannt. Daneben war Baca auch als Ausbilder für Drehleitermaschinisten und im Bereich Gefahrguteinsätze tätig.

Bereits im August 2016 hatten die Feuerwehrkameraden Volker Baca überrascht, als sie ihn mit einer alten Feuerwehr-Drehleiter von zuhause zu einer Rundfahrt durch die Innenstadt abholten (hierüber wurde separat berichtet).

Bürgermeister Hermann Hupe würdigte die Verdienste von Volker Baca und sagte, er habe sich in besonderer Weise für die Feuerwehr und für die Stadt Kamen verdient gemacht.

Vorschau 2017

Auch in 2017 sind wieder einige Veranstaltungen geplant. Im Mittelpunkt steht dabei das Jubiläum anlässlich des 60jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Kamen-Heeren, die als eine der ersten Jugendfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen bereits im Jahr 1957 gegründet wurde.

Weiterhin sind wieder eine Stadtübung vorgesehen sowie die »Berufsfeuerwehrtage«, an denen die Jugendlichen einen ganzen Tag lang ihr erlerntes feuerwehrtechnisches Fachwissen in praktischen Übungen anwenden können.

Bürgermeister Hermann Hupe, der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und der Leiter der Feuerwehr Kamen Rainer Balkenhoff richteten Grußworte an die Jugendfeuerwehr. Hierbei wurde insbesondere die Bedeutung des »Gemeinschaftserlebens« neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung hervorgehoben. Bürgermeister Hupe zollte der Jugendfeuerwehr Respekt und Anerkennung für ihren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit sowie im Sinne der Nachwuchssicherung und des langfristigen Erhalts der Schlagkraft der Kamener Feuerwehr. Oliver Kaczmarek sagte, die Jugendfeuerwehr sei die »Basis für den Erhalt der Sicherheit innerhalb der Stadt Kamen«.

Wahl der Jugendräte und beste Dienstbeteiligung

Nach Verlesung und Genehmigung der Jahresberichte wurden die neuen Jugendräte gewählt:

Unbenannt
Den Jugendfeuerwehrangehörigen Lukas Jackisch (Kamen-Mitte), Mika Göttker (Kamen-Methler) und Fabienne Gesing (Kamen-Heeren) überreichte Stadtjugendfeuerwehrwart Volker Rost für ihre besten Dienstbeteiligungen jeweils ein kleines Präsent.

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Foto: Kamenweb.de

 

Zu Pfingsten 2016 führte die Jugendfeuerwehr Kamen mit rund 55 Jugendlichen und 15 Betreuern eine Freizeitaktion durch.

Am Samstag, d. 14.05. fuhren wir mit dem Bus der Berufsfeuerwehr Dortmund und mehreren MTF’s in das AquaMagis im sauerländischen Plettenberg. Dort wurden die zahlreichen Wasserrutschen ausprobiert. Entspannt wurde im warmen Solebad.

Nach der Rückkehr wartete gegen Abend eine heiße Grillwurst an der Hauptwache. Die Nacht verbrachten die Jugendlichen mit den Betreuern in ihren Feuerwehrhäusern, wo noch einige Aktionen am Abend durchgeführt wurden – so etwa in Methler ein Lagerfeuer und eine Nachtwanderung.

Am Morgen des darauffolgenden Sonntags wurde an der Hauptwache gemeinsam gefrühstückt, bevor es kurz vor zehn Uhr mit dem Zug nach Dortmund in die DASA ging. Dort wurden wir eine Stunde durch die Ausstellung geführt und konnten im Anschluss einige Stunden weitere Exponate bestaunen und Vieles selbst ausprobieren – so z.B. auch einen originalen Leitstand der Berufsfeuerwehr Dortmund oder einen Flugsimulator.

Für die Betreuer war insbesondere die Zugfahrt mit einer Gruppe von nahezu 70 Personen eine besondere Herausforderung.

Insgesamt war die Pfingstaktion 2016 jedoch ein voller Erfolg, und es hat allen einen riesen Spaß gemacht.

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