Monats-Archive: September 2013

Die Übungen für die Leistungsspange in Werne laufen auf Hochtouren.

Die letzten Vorbereitungen und den Feinschliff bekommt die Gruppe aus Methler in dieser Woche. Die FwDv 3 Übung läuft reibungslos und flüssig, die Schlauchschnelligkeit geht gut voran, könnte aber noch schneller sein. Das Kugelstoßen ist eine gute Gruppenleistung und bei dem Staffellauf wird nochmal das letzte aus jedem rausgeholt.

Es sah aus, wie ein Großeinsatz der Feuerwehr. Etliche Fahrzeuge rollten auf das Gelände der VKU an der Lüner Straße. Doch als sich die Türen der Einsatzwagen öffneten, stiegen dort junge Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr aus – es war die jährliche Stadtübung

JFuebung2013

Volle Konzentration und natürlich körperliche Fitness waren bei der Übung gefragt.

Großübung der drei Löschzüge aus Kamen-Mitte/Südkamen, Heeren-Werve und Methler. Simuliert wurde der Brand eines Kleintransporters, der in einer der VKU-Fahrzeughallen stehen sollte.

Bei der Leitstelle der Feuerwehr war kurz nach 12 Uhr ein erster fiktiver Notruf eingegangen, der eine leichte Rauchentwicklung aus einer Halle meldete. Doch als die Jugendlichen auf dem Gelände an der Lüner Straße eintrafen, war die Situation weit dramatischer. Denn wie sich herausstellte, wurden noch einige Personen vermisst, die sich in der verrauchten Halle aufhalten sollten, weil zum Zeitpunkt des Brandes ein neuer Linien-Bus in Dienst gestellt werden sollte.

Quelle:http://www.hellwegeranzeiger.de/lokales/kamen/Kamen-Training-in-der-Rauchwolke;art14487,2112548

Bilder sprechen mehr wie 1000 Worte…

Partnerjubil

Alle drei Gruppen der Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen präsentierten sich beim Partnerschaftsjubiläum der Stadt Kamen mit einem Stand.
Neben Infomaterialien und Bildern bestand die Möglichkeit sich vor Ort mit Betreuern und Jugendlichen über das Thema Jugendfeuerwehr zu unterhalten.
Daneben wurden auch Spiele (mit dem Bezug zur Feuerwehr) an den beiden Tagen angeboten.

Ein erfreulicher Effekt der beiden Tage ist der Besuch von interessierte Jugendliche bei den Diensten der Gruppen in den Stadtteilen.
Weiteres Interesse an der Jugendfeuerwehr wurde von den Jungen und Mädchen bekundet, somit ist die Werbeaktion ein voller Erfolg gewesen.

Bildquelle: www.lokalkompass.de


Die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen hat mit den drei Gruppen aller Stadtteile gemeinsam
über die Pfingstfeiertage ein Zeltlager auf einem Campingplatz in Lengerich durchgeführt. Hier
verbrachten 56 Jugendliche und 20 Betreuer das Wochenende an einem Badesee.
Trotz Regen und kalter Temperaturen wurde auf der Zeltwiese Fußball gespielt und die
Umgebung erkundet.
Ausgleich für die temperaturbedingt eingeschränkte Nutzung des Sees bot der Besuch eines
Freizeitbades am Samstagmittag.
Am Pfingstsonntag konnte bei wärmerem Wetter der Badesee für Wasserspiele und Aktivitäten
mit Schlauchbooten genutzt werden.
Des Weiteren musste ein Hindernisparcour gemeistert werden, bei dem vier Jugendliche einen
Mitstreiter per Krankentrage über, unter und durch verschiedene Hindernisse heben mussten.
Sieger war letztendlich die Gruppe, die das meiste Wasser in einer auf der Trage mitgeführten
Schüssel vorweisen konnte.
An den Abenden konnten sich die Jugendlichen am Lagerfeuer aufwärmen.
Die gemeinsame Fahrt soll wiederholt werden.
Freiwillige Feuerwehr Kamen
Volker Rost • Pressesprecher

Bild "Orilauf2013.jpg"

„Unna-Massen“ hieß der Sieger des Orientierungslaufs 2012 in Selm-Bork und somit durfte die Jugendfeuerwehr aus Unna den diesjährigen Marsch ausrichten.
An dem etwa 10km langen Rundweg durch Massen und Afferde nahmen auch fünf Gruppen der Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen teil. An insgesamt 11 Stationen entlang des Weges galt es mit guter Teamleistung zu überzeugen. Ob beim Kuppeln von wasserführenden Armaturen eines Löschfahrzeugs oder dem Ertasten unterschiedlichster Gegenstände, die Gruppen meisterten die Aufgaben mit viel Spaß und Einsatz.
Zum Sieg reichte es für die Gruppen aus Kamen-Mitte, Kamen-Methler und Kamen-Heeren leider nicht. Diesen durften die Jugendfeuerwehren aus Lünen (3. Platz), Bönen (2. Platz) und Selm (1. Platz) feiern.
(C.Langhein)

Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr Kamen im Bürgerhaus Methler.

Methler. 7085 Unterrichts- und Ausbildungsstunden leistete die Jugendfeuerwehr der Stadt Kamen vergangenes Jahr, 35 Dienste jede Gruppe. Und Fabian Nordhorn war jedes Mal ganz vorne mit dabei. Für seine außerordentliche Dienstleistung wurde der 14-Jährige nun auf der Jahresdienstbesprechung im Bürgerhaus Methler zusammen mit Muhsin Erturan und Jerom Weckermann ausgezeichnet.

Bürgermeister lobt Nachwuchs

Auch Bürgermeister Hermann Hupe zeigte sich in seiner Rede begeistert von der Leistung der zukünftigen Feuerwehrmänner, die sich „nicht nach dem ‘Ich’, sondern dem ‘Wir’ im Gemeinwesen der Jugendfeuerwehr zusammen gefunden haben.“ So sei die sinnvolle Arbeit der Jugendfeuerwehr über Jahre gesichert.

Über eine Frauenquote musste unterdessen übrigens nicht diskutiert werden. Denn unter den 100 Mitgliedern finden sich auch 16 weibliche Einsatzkräfte – kein schlechter Schnitt für die Männerdomäne Feuerwehr, hob auch Bürgermeister Hupe hervor.

Traumberuf Feuerwehrfrau

Eine von ihnen ist Katharina Brägelmann, die als Jugendsprecherin in Methler bestätigt wurde. „Ich bin quasi das Bindeglied zwischen den Betreuern und den Jugendlichen“, erklärt sie gelassen. „Es ist nicht viel Arbeit, aber ich mache es gerne“. Über den Vorteil von Frauen in Führungspositionen ist sich die 15-Jährige Feuerwehrfrau durchaus bewusst: „Bei den Kerlen kommt ja nix rum“, scherzt sie lachend.

Die neue Führungsetage

Gewählt wurden in Kamen-Mitte: Jugendsprecher Muhsin Erturan und Julia Grundmann (stellv.), Kassierer Laura Timpeltei und Lennart Borowec, Schriftführer Manuel Ehrensberger und Jean-Michel Tömpert, Beisitzer wurde Guiliano Groer.

In Heeren-Werve setzt man im neuen Jahr auf Niklas Schmidt und Fabian Hyna, den Vorstand ergänzen Marius Baumann, Swen Kolkmann, Kevin Rebbert, Maurice Brandner und Joel Altdorf. Jugendsprecher in Methler wurde die Frauenspitze aus Katharina Brägelmann und Bianca Rüwald, zusammen mit ihren männlichen Kollegen Patrick Eder, Kevin Knöpper, Lars Middendorf, Felix Stoverock und Fabian Nordhorn.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/kamen/kein-problem-mit-frauenspitze-id7452541.html

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Am Samstag den 06.10.2012 führte die Jugendfeuerwehr Heeren – Werve ihren Elterntag durch.
An diesem Tag wurden 10 Jugendlichen die Jugendflamme Stufe 1 und 7 Jugendlichen die Jugendflamme Stufe 2 verliehen.
Die Verleihung wurde durch den stellv. Kreisjugendwart Niels Rudolf; den Leiter der Feuerwehr Rainer Balkenhoff; den stellv. Stadtjugendwart Oliver Kalle und den Löschzugführer Torsten Kliem durchgeführt.
Neben diesem Programmpunkt wurden den Eltern folgendes Programm geboten:

• Informationen zum Thema Rauchmelder
• Übungsmöglichkeit der Herz- Lungen – Wiederbelebung an einer Übungspuppe
• Elternparcour (löschen mit einem Übungslöscher, Schlauchkegeln, mit dem hydraulischen Spreizer einen Tischtennisball von einem Verkehrsleitkegel auf den anderen legen ….)
• Besichtigung des Feuerwehrhauses und der Fahrzeuge

Viele Eltern nutzten auch die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch oder um die Betreuer ihrer Jugendlichen besser kennen zu lernen.

Hinweise zur Jugendflamme:
Stufe 1 => ab 10 Jahren, besteht aus mehreren Aufgaben wie ausrollen eines C-Druckschlauches, 3 aus 5 Knoten und Stichen anfertigen
Stufe 2 => ab 13 Jahre, nach bestandener Stufe 2, besteht aus mehreren Aufgaben wie Aufbau eines provisorischen Wasserwerfers

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Die Bewohner schauen in aller Ruhe zu, wie dichter Rauch aus ihrer Scheune dringt. Sie sitzen immer noch gelassen auf der Bank im Hof, als 50 junge Feuerwehrleute mit schwerem Gerät anrücken. Als zwei Vermisste gerettet werden, plaudern sie angeregt miteinander. Während die Gasflasche des Wohnwagens vor der Explosion gerettet wird, spielt der jüngste Hofbewohner entspannt mit den Schläuchen, die zur Drehleiter führen.

So viel Gelassenheit in höchster Not kommt nur einmal im Jahr vor. Dass die Lebensretter allesamt minderjährig sind, ebenfalls. Denn bei der Stadtübung der Jugendfeuerwehr ist der Unglücksfall nur ein gut geplantes Szenario. „Es ist für unsere 108 Jugendlichen der Höhepunkt des Jahres“, schildert Volker Rost, Pressesprecher der Kamener Feuerwehr. „Hier können sie anwenden, was sie gelernt haben.“ Dabei kommt es weniger auf Perfektion an als auf den Lerneffekt – und den Spaß an der Sache.

Luka ist immer noch aufgeregt, als die C-Rohre schon wieder eingerollt werden und die Drehleiter langsam herunterfährt. „Das war meine erste richtige Übung – und die war cool“, schildert er atemlos. Er ist gerade einmal zehn Jahre alt und hat sich erst vor kurzem seinen Traum von der Feuerwehr erfüllt. Bis dahin hat er sein Feuerwehrbuch verschlungen und zugeschaut. „Rot, schwarz und blau sind meine Lieblingsfarben“, sagt er. „Außerdem ist Wasser mein Element“. Alles gute Gründe, um zur Feuerwehr zu gehen, obwohl das noch niemand aus der Familie gemacht hat. Dass er die Kameraden anschließend noch ordentlich nass spritzen darf, gefällt ihm besonders gut. Nur am Verteiler für die Rohre, wo er aufpassen sollte, „war es ein bisschen langweilig“, gibt er zu.

Aufgeregt ist auch Timo, dabei ist er schon ein paar Jahre älter und schon länger dabei. Er war gerade zum ersten Mal in seinem Leben auf der vollständig ausgefahrenen Drehleiter und hat mit beständiger Wasserzufuhr dafür gesorgt, dass die Birke nicht vom fiktiven Feuer erfasst wird. „Es war beeindruckend“, meint Timo. „Die Aussicht war phänomenal.“ Er hatte wohl den besten Überblick auf das Geschehen und machte jede Menge Fotos davon.

Manuel ist heute dagegen gelegentlich an seine Grenzen gekommen. Dabei ist der 14-Jährige schon seit vier Jahren bei der Kamener Jugendfeuerwehr. Die leuchtend rote Weste zeigt: Er ist Truppführer auf seinem Löschwagen. Er muss den anderen sagen, was sie tun sollen. „Das ist relativ schwer, weil man viel auf einmal machen, auf alle Leute achten und gut aufpassen muss“, meint er. Das sehen auch Chantal (13) und Colin (11) so. Sie sind über die Schwester und über Freunde zur Feuerwehr gekommen. „Die Übungen machen Spaß“, sagen sie und trocknen das nasse Haar in der Sonne. „Außerdem ist es toll, wenn man Leben retten kann.“

Geklappt hat alles. Die Rohre liegen, wie sie sollen. Die Verteiler funktionieren. Überall strömt Wasser auf das Scheunendach. Die Vermissten sind mit schweren Verbrennungen und Rauchintoxikation gerettet. Nichts ist explodiert. Auch das brennende Stroh konnte gelöscht werden. Sogar Atemschutzgeräte kamen zum Einsatz – auch wenn es nur eigens angeschaffte Übungsgeräte waren. Wer genauer hinschaute sah, dass ausgewachsene Feuerwehrleute am Steuer der Fahrzeuge saßen, die Aggregate und die Drehleiter bedienten. „Das dürfen Jugendliche noch nicht“, schildert Volker Rost. Zufrieden ist nicht nur Feuerwehrchef Rainer Balkenhoff. Auch Hofbesitzer Friedrich Wilhelm-Menken (80) weiß als ehemaliger Feuerwehrmann, dass „Übungen sehr wichtig sind“ – schließlich hat er selbst viele mitgemacht. Deshalb hat er auch nicht gezögert, als er in diesem Jahr angesprochen wurde.

Nach der Übung und vereinter Wasserschlacht versammelten sich alle Teilnehmer am Feuerwehrhaus an der Bunten Kuh, um Erfolge und Fehler zu besprechen und gemeinsam zu grillen.

Übrigens: Eintreten können alle Nachwuchslebensretter mit dem 10. Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr. Hier stehen 1. Hilfe, vorbeugender Brandschutz, Brandbekämpfung und technische Hilfe neben Ausflügen, Sport, Sommercamps und viel gemeinsamen Spaß auf dem Programm.

15 Betreuer begleiteten auch in diesem Jahr die Stadtübung. Sie bereiteten das Szenario vor und suchten den Hof Menken aus.

Im Einsatz war übrigens neben ganz normalen Einsatzfahrzeugen auch das ausgemusterte Tanklöschfahrzeug, das seit einigen Jahren nur für die Jugendfeuerwehr zur Verfügung steht.

Jedes neue Mitglied bekommt von der Feuerwehr eine eigene Ausrüstung

Ein Dienstplan verschafft Übersicht über anstehende Termine

(Katja Burgemeister, derwesten.de/kamen)